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Kreisverband Karlsruhe Die Grünen in Karlsruhe

Am Aktionstag des Bündnisses für gentechnikfreie Regionen hatten die GRÜNEN ihren Wahlkampf auf den Marktplatz verlegt. Dazu war sogar Sylvia Kotting-Uhl, die umweltpolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion und Claudia Roth, Bundesvorsitzende der Grünen, aus Berlin angereist, um die Karlsruher Kandidatinnen Gisela Splett und Renate Rastätter zu unterstützen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Zusammenhang des Themas gentechnikfreie Lebensmittel mit der Landtagswahl machte sogleich Frau Roth deutlich: "Wir Grünen befürchten, dass Seehofer eine Ausweitung der Genehmigungen für Genpflanzen vornehmen wird, sobald die Landtagswahlen vorbei sind."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um das zu verhindern sei Widerstand auf allen Ebenen notwendig. Gisela Splett wies dazu auf den Beitrag der GRÜNEN in Karlsruhe hin: "Um diesen Widerstand zu stärken, haben wir Grünen im Gemeinderat der Stadt Karlsruhe jetzt einen Antrag auf Beitritt der Stadt zur gentechnikfreien Region gestellt", sagte sie und stellte im Vorgriff schon mal ein provisorisches gelbes Ortsschild auf:

 

Karlsruhe – Gentechnikfreie Region

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Claudia Roth fordet auf: "Schützen Sie sich vor der großen Gen-Koalition. Wählen Sie Grün, damit Sie auch morgen noch gentechnikfreie Lebensmittel einkaufen können.

Sylvia Kotting-Uhl möchte sichergestellt wissen, dass das Haftungsrecht nicht geändert wird. "Ein Bauer, der Genfood anbauen will, muss wissen, dass er persönlich haftet, falls die Nachbarfelder kontaminiert werden."

Renate Rastätter schließlich kritisierte, dass der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Hauk Genversuche in Baden-Württemberg für erforderlich hält, um herauszufinden, wie Koexistenz möglich ist. "Es gibt keine Koexistenz, das ist längst bewiesen. Der Pollenflug kann doch nicht am Ackerrand aufgehalten werden."

 

 

Um das zu demonstrieren, ließen die GRÜNEN symbolisch Luftballons steigen ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

... die, dem Wind sei Dank, hoch in die Luft und weit über die Stadtgrenzen hinausgetrieben wurden.

 

Ebenso wie diese Luftballons werden auch Pollen gentechnisch veränderter Pflanzen vom Winde verweht.