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Kreisverband Karlsruhe Die Grünen in Karlsruhe

Stuttgart-21-Gegner noch breiter aufgestellt

 

Die Verbände aus der Region Karlsruhe gegen Stuttgart 21 haben Zuwachs bekommen:
Auch Die Linke beteiligt sich. Das Bündnis hat jetzt auch einen Namen: „Ja zum Ausstieg, Regionalbündnis Karlsruhe“ analog zu dem gerade gegründeten landesweiten Bündnis.

 

Die Auftaktveranstaltung für den Wahlkampf soll am 22. Oktober auf dem Karlsruher
Marktplatz stattfinden. Die anschließende Kampagne zur Information über Stuttgart 21 soll mit den Materialien bestritten werden, die derzeit beim landesweiten Kampagnenbüro erarbeitet werden. Dazu sind Plakate, Infostände und die großflächige Verteilung von Faltblättern geplant.

 

Das Bündnis weist auch auf ein Gutachten hin, das von der Schweizer Firma sma Ende
letzten Jahres noch für die alte Landesregierung erstellt, aber geheim gehalten und erst
durch die grün-rote Landesregierung vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde. Demnach
verringern sich die Fahrzeiten in der Summe im Land zwar bei „Stuttgart 21“ um 2,2
Prozent, aber beim alternativen Konzept „Kopfbahnhof 21“ sogar um 3,5 Prozent.

 

Das regionale Bündnis will deutlich machen, dass es bei der anstehenden Volksabstimmung nicht darum geht, wie der Stuttgarter Bahnhof gebaut wird, sondern
darum, ob das Land etwa eine Milliarde dafür aufwendet. Dieses Geld würde nach Ansicht der Kritiker überall im Land beim öffentlichen Verkehr fehlen, zum Beispiel beim Ausbau der Rheintalbahn und im öffentlichen Nahverkehr.

 

sma-Gutachten: www.mvi.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/101539